Cartagena, das Tor zu Kolumbien
Für viele Kreuzfahrtschiffe ist Cartagena der erste Halt in Kolumbien und damit das Tor zu einem Land, das für seine Geschichte, Kultur und Farben bekannt ist. Für mich ist es das erstmal dass ich Südamerika betrete. Vom Hafen aus wird ein CREW Shuttlebus angeboten, der mich direkt bis an den Rand der Altstadt bringt. So lässt sich Cartagena sehr schön auf eigene Faust erkunden.
Die historische Altstadt gehört zu den schönsten, die ich in Südamerika besucht habe. Die engen Gassen, die bunt gestrichenen Häuser mit ihren hölzernen Balkonen und die vielen blühenden Pflanzen verleihen der Stadt einen ganz besonderen Charakter. Die Architektur ist vor allem von der spanischen Kolonialzeit geprägt und wurde über Jahrhunderte erstaunlich gut erhalten. Heute laden zahlreiche kleine Cafés, Restaurants und Geschäfte dazu ein, einfach durch die Straßen zu schlendern und die Atmosphäre zu genießen. Ich fand besonders das Eis bei Gelateria Tramonti echt lecker! War auch die perfekte Abkühlung an diesem Tag.
Natürlich durfte auch ein Besuch der Kathedrale nicht fehlen, die zu den bekanntesten Bauwerken der Altstadt zählt. Das Castell, für das Cartagena ebenfalls berühmt ist, konnte ich dieses Mal leider nur aus der Ferne sehen und nicht selbst besuchen.
Vom Ufer aus bietet sich außerdem ein interessanter Blick auf die moderne Seite der Stadt. Hinter der historischen Altstadt ragen die Hochhäuser der Neustadt in den Himmel und bilden einen starken Kontrast zu den jahrhundertealten Gebäuden. Gerade dieser Gegensatz zwischen kolonialem Erbe und moderner Skyline macht Cartagena besonders abwechslungsreich.