Gegen Ende unserer Tour begegneten uns sogar noch die hier lebenden Wildpferde. Bereits vorab hatte ich online gelesen, dass man mit etwas Glück die sogenannten Mustangs sehen kann. Tatsächlich standen 2 Pferde am Ufer des Colorado River und schienen sich von den vorbeifahrenden Kajaks kaum stören zu lassen. Ihre Vorfahren stammen von Pferden ab, die einst von spanischen Entdeckern nach Nordamerika gebracht wurden. Die Pferde in dieser Region sind bestens an das raue Leben in der Wüstenlandschaft angepasst und nutzen den Colorado River als wichtige Wasserquelle. Ob es sich um Mustangs oder verwilderte Hauspferde handelte, konnte ich nicht sagen. In jedem Fall sehr cool sie zu gesehen zu haben.
Doch auch dieser Abschnitt war irgendwann geschafft. Nach rund 17 Kilometern und etwa fünf Stunden erreichten wir schließlich wieder den Parkplatz bei Lees Ferry. Müde, aber glücklich zogen wir die Kajaks an Land, gaben die Ausrüstung zurück und packten unsere Sachen ins Auto. Lange blieben wir jedoch nicht, denn am selben Abend wollten wir den Horseshoe Bend ein zweites Mal erleben.
Diesmal nicht vom Wasser aus, sondern von oben.